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Andaloria für die "arbeitende Bevölkerung"
Originaltext von Salix
Tja, wie regelt man das? Also erstmal muss man Andaloria als Hobby sehen. Und jedes Hobby braucht Zeit. Das nimmt halt Zeit vom Privatleben weg. Das ist schon mal klar. Das Blöde an diesem Hobby ist nur, dass man permanent präsent sein muss. D.h. man kann nicht sich aussuchen, ob man nun Samstag oder Sonntag ins Fitness-Center geht, sondern man muss die Bibliothek bauen, wenn sie erforscht ist. *g*
Wichtig ist, dass man an einem Arbeitstag, wo man auch kein Internet in der Mittagspause hat, auf jeden Fall vor der Arbeit reinschaut. Dann am besten sofort nach Feierabend und dann Abends noch einmal vorm ins Bett gehen. Man muss da nicht lange schauen (außer es passiert etwas, wie ein Angriff, Späher etc, obwohl selbst das meistens einige Stunden Zeit hat). Wichtig ist, dass man, wenn man wirklich nicht viel Zeit hat, plant was man machen will, damit man dann nur ab und an 5 Minuten online gehen muss, um genau das zu machen.
Man braucht also auch Planungsphasen. Die nehmen am Anfang mehr Zeit in Anspruch... Später in der Runde fast nichts mehr. Und je länger man spielt, desto schneller geht das. D.h. ich plane beispielsweise, wenn ich morgens mal 30 Minuten in Ruhe Zeit habe (oder wann es einem halt passt), was ich z.B. als nächstes Ziel habe. Das sind am Anfang meistens die Wissensgebäude. Dann schreibe ich mir die Forschungen in den Notizblock. Wenn ich mich die nächsten Tage einlogge, muss ich nur noch die Forschung anklicken, nach den Rohstoffen für die nächste gucken und fertig. Ebenso verhält sich das mit Gebäuden, Dörfern etc. Wenn ich mal eine Stunde (z.B. am Wochenende, etc.) Zeit habe, dann plane ich meine Dörfer, zeichne die alle in die Map ein. Habe ich dann noch Zeit, übertrage ich die Koords in den Notizblock, bastle mir per PHPmap die Routen dazu und übertrage die dazu. Dann brauch ich unter der Woche nur Pios zu bauen und sie loszujagen.
Außerdem muss man auch eisern sein und seinen Weg verfolgen. Es nützt nichts auf das Rathaus zu sparen, wenn man lieber noch mehr Holzfäller etc. bauen könnte, nur weil alle anderen das Rathaus haben. Ein guter Freund hat mir mal gesagt: In einem Strategiespiel kann man nie zu viele Rohstoffe haben. Und damit hatte er Recht und der wichtigste Rohstoff ist Wissen! Jeder Tag, den man später die Universität baut, als die anderen, gerät man in Verzug und das kann man dann wirklich nie wieder aufholen. Deshalb ist die Anfangsphase auch so wichtig. Da muss man auch mal mehr Zeit haben. Da muss man sich dann auch mal sagen: Okay, dieses Wochenende baue ich den ganzen Tag Holzfäller und Nahrungsgebäude... Aber es ist mein Hobby... Und man kann zum Beispiel super dabei seine Wohnung aufräumen und alle 30 Minuten Pause machen, nen Holzfäller bauen, weiter aufräumen, etc. In der Werbung beim Fernsehen mal eben die nächsten 4 Weinberge abzureißen ist auch nicht verkehrt. Oder wenn man mal einen Abend Zeit hat, einen Straßenbauabend einlegen. Es kommt nicht drauf an, wann man die Straßen baut... Aber irgendwann nimmt man sich ja mal Zeit für sein Hobby und dann kann man sowas machen.
Und noch wichtig: Wenn Du Dich einloggst, bau was! Rohstoffgebäude, Weinberge, Lager, etc. Es gibt immer etwas! Rüste erst um, wenn Dir die Slots ausgehen und die Rohstoffe überlaufen ;) (Das habe ich von Solo.)
Wichtig ist einfach Andaloria als Hobby zu sehen und es seiner Freizeit anzupassen und dabei eiserne Disziplin zu bewahren. (Ein Kumpel von mir, Deathmax, ist ein richtig guter Zocker, aber er hat keine Ausdauer etwas über Monate durchzuhalten... Das musst Du aber bei Andaloria. Andaloria ist kein WC3 oder WoW, wo ich heute mal zocke und dann aber auch mal nen Abend und zwei Tage auslasse, weil ich grad kein Bock habe... Wenn ich keinen Bock habe, baue ich nur das nötigste, aber das muss sein... Beim nächsten Mal planen, macht es dann wieder Spaß).
Accountmanagement
Originaltext von Solo
Wie bekommt man Andaloria halbwegs auf die Reihe ohne es in Arbeit ausarten zu lassen? Ich versuche mal meine Erfahrungen und Taktiken hier darzustellen.
Baumanagement
Grundsätzlich sollte man, wenn man bauen kann (freie Bauslots und freie Gebäudeslots) immer etwas bauen lassen. Was man dann baut, sollte zum eigenen Tagesplan passen. Wenn ich in kurzer Zeit wieder online gehen kann und will, baue ich kleine Sachen wie neue Sägemühlen oder Weinberge. Wenn ich zur Arbeit gehe oder schlafe oder sonstwie länger verhindert bin, werden Gebäude mit langen Bauzeiten ausgewählt. Bei mehren Bauslots kann man natürlich auch langfristige Sachen laufen lassen, während man kurzfristige nebenher bauen lässt.
Die wichtigste Regel ist aber: Immer bauen wenn möglich! Wenn man nix bauen kann was Sinn macht, baut man primär Weinberge oder sekundär Nahrung und wenn man keine Slots mehr hat, baut man Lagerhäuser. Slots frei herumliegen lassen ist Verschwendung, wenn sie stattdessen Gold fördern könnten.
Ressourcenmanagement
Grundsätzlich sollte man nicht folgendermaßen rechnen:
Ich habe 25 Sägemühlen und produziere 2700 Holz/Tick, ich habe 19 Steingruben und produziere 2018 Stein/Tick.
Man sollte folgendermassen rechnen:
Ich produziere 64800 Holz/Tag, ich produziere 48432 Stein/Tag.
Dann schaut man sich die Preise der nächsten Gebäude an und was man täglich an Militärausbildung verballern würde.
Dann weiß man sehr genau, ob man ausreichend oder zuviel produziert, bzw. wie lange man sparen müsste um einen Palast oder 2 - 4 Eiseneinheiten zu bauen. Und dann weiß man auch ob sich das rentieren würde, die Förderung zu steigern oder nicht. Wichtig ist nämlich, wenn man nicht ständig online sein kann, dass die Ressourcen da sind wenn man selber auch da ist. Ansonsten zieht sich das ganze extrem hin.
Beim Umrüsten auf neue Gebäude wird oft der Denkfehler begannen, dass man ja Slots = Gold spart. Man hat seine 20+ Holzfäller und baut seine erste Sägemühle. Dann beginnt man schon seine ganzen Holzis abzufackeln. Absoluter Unsinn. Solange man weder Slot- noch Goldmangel hat, lässt man die Holzfäller weiter produzieren und baut zusätzliche Sägemühlen. Erst wenn die Slots knapp werden oder das Gold, reißt man sie ab. Das gleiche gilt eigentlich für alle moderneren Versionen und ist besonders wichtig bei Gold. Also fangt nicht an Eure Städte von Wein auf Gold umzurüsten. Baut bei Bedarf Goldminen, aber lasst um Alandras Willen die Weinberge stehen, solange ihr die Slots nicht wirklich braucht. Die produzieren wertvolles Gold.
Der Denkfehler liegt hierbei in den Bauzeiten und den Baukosten. Lasst daher immer die billigeren Dinger weiterlaufen, solange ihr die Slots nicht braucht.
Überschüsse kann man Anhand der Umrechnung auf den Tagesbedarf sehr viel leichter erkennen und bequem gegen Mangelgüter über den öffentlichen Handel tauschen. Achtet hierbei aber auf Handelszeiten.
Gold- und Nahrungssicherung:
Ich widme dem ein eigenes Thema.
Gold ist das absolut wichtigste Gut im Spiel. Das muss immer mehr als ausreichend produziert werden. Wenn man im momentanen Status des Spiels unter 200 /Tick und Stadt rutscht ist man akut in Gefahr den Anschluss zu verlieren. Dann muss man sofort die Goldförderung ansteigen lassen. Das geht am billigsten und schnellsten mit Weinbergen. Die werden gerne unterschätzt, besonders wenn Goldminen erreichbar sind. Ich kann nur sagen, wann auch immer ihr online seid und nichts Vernünftiges bauen könnt, baut Weinberge. Die kosten nichts und bringen Gold ohne die kostbaren Arbeiter zu verheizen. Ich wiederhole es hier nochmal. Auf keinen Fall Weinberge gegen Goldminen austauschen. Goldminen ergänzend bauen, aber ansonsten die Weinberge in Ruhe lassen solange man Slots hat.
Gerade bei Gold immer auf die Tagesproduktion hochrechnen. 100 Gold/Tick im Plus mag für manche toll klingen, das sind aber nur 2400 Gold Überschuss am Tag und das bedeutet 5 Tage auf den Palast zu sparen. Wenn man dann mal konsequent ein paar Weinberge aufstockt, kommt man schnell auf auf eine Tagsproduktion von 10k Gold und hat schon zwei Tage später genug Gold für Palast und viele neue Gebäudeslots.
Nahrung ist nicht ganz so wild, außer man produziert viele leichte Rüstungen. Allerdings sollte man regelmäßig die Nahrungsversorgung aufstocken. Bei einem akutem Engpass unbedingt die billigen Gebäude wählen. Jagdhütten, Getreidehöfe etc. lassen sich innerhalb von kurzer Zeit aufbauen und fangen die Nahrungsknappheit auf. Es hilft nicht viel, wenn man mehrere Stunden auf die besseren Gebäude wartet und in der Zeit Gold durch Hungersnöte flöten gehen oder Einheiten nicht gebaut werden können. Die billigen Gebäude lassen sich später auch genauso schnell wieder abreißen. Beim Umrüsten auch daran denken, dass man nicht zu rasch die alten Gebäude abreißt. Die neuen sind um ein Vielfaches teurer und haben längere Bauzeiten. Gerade wenn man Farmen aller Stufen bauen muss, benötigt man Nahrungsreserven.
Spezialisierung und Gildenhandel
Spezialisieren sollte man unbedingt, aber zu Beginn nur für den Eigenbedarf! Es werden je nach Entwicklungsstufe unterschiedlich viel Stein und Holz benötigt, man findet hier nie einen gemeinsamen Nenner, so dass beide gleichermaßen produzieren. Spezialisierung lohnt sich grundsätzlich erst ab mindestens zwei Städten. Egal welche Rasse man spielt, man baut eine auf Holz und eine auf Stein aus. Dadurch erreicht man eigentlich immer die notwendige Menge an Ressourcen ohne die Arbeiterzahlen soweit zu senken, dass man handlungsunfähig wird.
Spezialisierung eines Gutes, wenn man nur eine Stadt hat, geht schief. Man produziert für zwei Leute Unsummen an Gütern, überfordert den eigenen Arbeiterpool und gerät in Existenznot.
Eine zweite Stadt zu gründen und diese schnell auf Stein zu trimmen, ist nach meiner Meinung absolut notwendig.
Im späteren Spiel, wenn die besten Gebäude freigeforscht sind, lohnt es sich rassenspezifisch innerhalb der Gilde zu spezialisieren. So erhält man in der Tat hohe Mengen an Rohstoffen ohne die einzelnen Städte zu überfordern.
Ausbildungsmanagement
Hier gilt folgende goldene Regel. Wenn man Krieg führen will, gilt Quantität über Qualität. Wenn ich alle 12 Stunden in 3 Slots schwache Kämpfer bauen kann aber nur 1 richtig guten, dann bau ich die drei leichten. Oder ich bau 1 richtig guten aber trotzdem zwei leichte. ;)
Hierbei muss man auch darauf achten, was man am Tag produziert. Ich brauche keine Waffenschmiede, wenn meine Eisenproduktion nicht ausreicht dann dort auch jedesmal Eiseneinheiten zu bauen, wenn ich online bin. Entweder ich produziere dann mehr Eisen oder Einheiten, die ich mir leisten kann. Ob man sich in einer Stadt Waffenbauer und Schmiede hinstellen möchte, ich weiß nicht.
Ich empfehle übrigens die Schwere Infanterie mit den neuen Lowtechwaffen mal näher zu betrachten. Dafür braucht ihr keinerlei Waffenbauer etc. und könntet dafür mehr Weinberge aufstellen um die Goldkosten zu bezahlen. Mir kosten sie zuviel Baumaterial (Stein/Holz) und mich stört der fehlende Schutz vor Pfeilen. Aber ich hab davon auch ein paar gebaut. Wer nur wenige Ausbildungslots hat, sollte die nicht aus dem Auge lassen.
Der nächste Punkt wäre dann auch die Ausbildungsgeschwindigkeit selber. Alle Ressourcen dieser Welt nutzen nichts, wenn man nur 2 oder 3 Einheiten pro Tag ausbildet. Lasst die Gebäude, die weitere Ausbildungsplätze und Zeitersparnis bringen nicht aus dem Blick. Ein Feldherr, der Krieg will, baut sie auf jeden Fall und kommt auf Ausbildungsraten, die nicht mehr schön sind, auch ohne dauernd online zu sein. Ein Feldherr mit vernünftiger Rohstoffförderung, Legion und 4 Ausbildungsslots braucht sich nur alle acht Stunden einloggen um sein Limit zu erreichen. Andersherum nutzt ein 3. oder 4. Ausbildungsslot nichts, wenn man eh nicht 24/7 diese zusätzlichen Slots füllen kann.