Marodeur

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Mit Marodeuren können feindliche Dörfer, Grenzposten oder Außenposten zerstört werden. Dabei bezeichnet der Begriff Marodeur genau genommen nicht eine Einheit, sondern eine Einheitenfähigkeit.

Inhaltsverzeichnis

Einheiten

Man kann einer Leichten Infanterie bei der Ausbildung die Fähigkeit Marodeur verleihen.

Zusätzlich gibt es einige spezielle Einheiten, die immer über diese Fähigkeit verfügen. Das sind im einzelnen:

Gruppen mit Marodeuren werden dem Besitzer und verbündeten Spielern durch dieses Symbol gekennzeichnet: Marodeur

Durchführung

Zum Marodieren muss man den Marodeur auf das Zielfeld bewegen und die Fähigkeit über das Kartenkontextmenü aktivieren.

Diplomatie

Ein Marodierversuch kann nur gestartet und erfolgreich beendet werden, wenn sowohl zu Beginn als auch zu Ende des Marodierens die Diplomatie des marodierenden Spielers zum "Opfer" auf Krieg steht.

Hinweis zur Diplomatie

Der Marodierende muss auf Spieler- oder Gildenebene Krieg zum Opfer haben. Hat nur das Opfer auf Spieler- oder Gildenebene Krieg zum marodierenden Spieler, beginnt der Marodeur zwar mit seiner Arbeit, der Abriss wird aber immer scheitern.

Dauer und Erfolgschance

Ein Marodeur benötigt acht Stunden Zeit für einen Marodierversuch und hat eine Erfolgschance von 33% (Basiswert). Pro zusätzlich gruppiertem Marodeur und pro gewonnenem Erfahrungslevel kommen weitere 33% additiv hinzu. Die Wahrscheinlichkeiten werden tatsächlich addiert und nicht nach den üblichen Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung ermittelt.

Das bedeutet:

1 Marodeur in Level 0 → 33%
1 Marodeur in Level 1 → 66%
1 Marodeur in Level 2 → 99%
2 Marodeure in Level 0 → 66%
2 Marodeure in Level 1 → 100% (Maximum, theoretisch 132%)
1 Marodeur in Level 0 und einer in Level 1 → 99%
... → ...


Erfahrung

Für erfolgreiches Marodieren gibt es 10.000 Erfahrungspunkte, die auf die an der Marodierung beteiligten Einheiten verteilt werden.

Verlust von Bauplätzen

Wenn ein Dorf zerstört wird, gehen dem Besitzer die vom Dorf zur Verfügung gestellten Bauplätze verloren. Im Extremfall kann der Besitzer dann eine negative Anzahl an freien Bauplätzen haben. Es werden jedoch nicht automatisch weitere Gebäude abgerissen, um das Defizit auszugleichen. Allerdings kann man auch keine neuen Gebäude bauen, bis wieder ausreichend Bauplätze zur Verfügung stehen.

Das Marodieren eines Grenzpostens oder Außenpostens hat für den Besitzer, abgesehen vom Verlust der Sicht und eventueller Einkünfte durch das Gebäude, keine weitreichenderen Konsequenzen.