Steuern
Das Gold ist einer der wichtigsten Rohstoffe in Andaloria, denn zusammen mit der Nahrung stellt es den Unterhalt für Gebäude und Einheiten dar. Man kann auf zwei Arten zu Gold kommen, nämlich einerseits durch Goldproduktionsgebäude wie Weinberge, Goldminen und Silberbergwerke, und andererseits durch die Steuern.
Den Steuersatz legt man in der Bilanz fest. Er muss zwischen 10 und 75 liegen. Die Höhe des Steuersatzes beeinflusst direkt die Anzahl der freien Bürger. Die Abhängigkeit ist im Artikel über freie Bürger näher beschrieben.
Berechnung der Steuern
| Steuern pro Bürger = |
|
* 1,5 Gold |
Damit man hier nicht lange rechnen oder probieren muss, wurde in die WdS-Tools ein Steuerplaner eingebaut, den man über einen Button in der Bilanz aufrufen kann.
Kleiner mathematischer Exkurs für Interessierte: Löst man die Gleichung auf, erkennt man, dass die Steuereinnahmen in Abhängigkeit vom Steuersatz eine negative (also nach unten geöffnete) Parabel darstellen. Es gibt demnach immer ein Maximum, rechts und links davon geht es dann rapide bergab. Der Nahrungsverbrauch der freien Bürger abhängig vom Steuersatz ist dagegen eine Ursprungsgerade.
Das bedeutet, dass es bezogen auf die Einkünfte einen "optimalen" Steuersatz gibt, der direkt von der Anzahl der freien Bürger abhängt. Allerdings ist es theoretisch möglich, dass dieser optimale Steuersatz aus dem erlaubten Steuersatzbereich von 10 bis 75 herauswandert, wenn man extrem wenige oder extrem viele freie Bürger hat.
Steuerplaner
Der Steuerplaner ist Teil der WdS-Tools. Ruft man ihn über den Button in der Bilanz auf, werden automatisch alle wichtigen Werte übernommen. Das sind
- aktueller Steuersatz
- feste Produktion
- Nahrungsproduktion
- Goldproduktion
- feste Kosten
- belegte Bauplätze
- belegte Unterkünfte
- beschäftigte Arbeiter
- prozentuale Boni
- Steuereinfluss
- Bevölkerungswachstum
Die Felder unter "Neues Gebäude" kann man dazu nutzen, die aktuelle Bilanz mit der nach dem Bau eines bestimmten Gebäudes zu vergleichen. Die benötigten Angaben findet man im Techtree bei der Beschreibung des jeweils geplanten Gebäudes. Will man nur den aktuellen Stand betrachten, lässt man diese Felder auf dem Wert Null.
Klickt man nun auf Berechne, erhält man rechts eine zweigeteilte Ausgabe: Oben eine aktuelle Bilanz für den jetzigen Steuersatz, und (viel interessanter) unten eine Prognose, wie sich Nahrung und Gold bei verschiedenen Steuersätzen verhalten.
Rechts ist ein Beispiel für diese Ausgabe zu sehen.
Der aktuelle Steuersatz findet sich normalerweise in der Mitte wieder. Durch Einstellen eines anderen aktuellen Steuersatzes kann man also in der Liste hoch bzw. runter "scrollen".
Im aktuellen Beispiel sieht man, dass diese Stadt für die betrachteten Steuersätze auf alle Fälle im Goldplus liegt. Die Einnahmen haben ihr Maximum bei Steuersätzen zwischen 20 und 22. Bei einem Steuersatz von 19 oder 23 erkennt man bereits eine fallende Tendenz.
Ist das Gold knapp, sollte man im Beispiel auf alle Fälle den Steuersatz auf 22 stellen. Nicht 20 oder 21, weil bei 22 bei gleichen Steuereinnahmen am meisten Nahrung übrig bleibt.
Ist einem die Nahrungsproduktion wichtiger als das Gold, kann man allerdings auch ein paar Steuersatzpunkte nach oben gehen.

